Brennstoffzellen und Batterien bieten immenses Potenzial

Zu diesem Thema richtet das CUTEC-Forschungszentrum der TU Clausthal die 13. Niedersächsische Summer School aus, dieses Mal am DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme in Oldenburg.

Welche Perspektiven eröffnen Brennstoffzellen-Systeme in einem erneuerbaren Energiesystem? Vor welchen Herausforderungen stehen zukünftige Batterietechnologien für mobile Anwendungen? – Wenn in der Woche vom 19. bis 23. September am Institut für Vernetzte Energiesysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oldenburg die 13. Niedersächsische Summer School „Brennstoffzellen und Batterien“ läuft, dreht sich alles um anwendungsnahes Fachwissen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Während der Veranstaltung, zu der 42 Teilnehmende aus ganz Deutschland zusammengekommen sind, geben rund 25 Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie tiefe Einblicke in ihre Arbeit mit Brennstoffzellen- und Batterietechnologien.

Die Niedersächsische Summer School „Brennstoffzellen und Batterien“ fand erstmals im Jahr 2008 statt. Sie wird vom Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum (CUTEC) der TU Clausthal in Kooperation mit dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) veranstaltet und in diesem Jahr am DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme ausgerichtet.

„Mit dem erfolgreichen niedersächsischem Konzept der Summer School wollen wir den Blick für das immense Potenzial schärfen, das die Brennstoffzellen- und Batterieforschung für zukünftige Anwendungsfelder im Energiesystem eröffnet“, sagt Dr. Alexander Dyck, Abteilungsleiter Stadt- und Gebäudetechnologien am Institut für Vernetze Energiesysteme. „Vor diesem Hintergrund wollen wir jungen Forschenden aus dem technisch-wissenschaftlichen Bereich die Themenvielfalt verdeutlichen und zur praxisnahen Berufsvorbereitung beitragen.“

Dieser Ansatz trägt längst Früchte: „Viele Teilnehmende früherer Veranstaltungen arbeiten heute in Industrie und Forschung an Lösungen zu Fragestellungen, die in der Summer School thematisiert wurden“, so Dr. Andreas Lindermeir, Leiter der Abteilung Chemische Energiesysteme des CUTEC Forschungszentrums der TU Clausthal.

Inhaltlich setzt die diesjährige Summer School unter anderem bei den Grundlagen von Elektrochemie, Materialforschung oder Elektrodenproduktion an. Einblicke in ausgewählte DLR-Labore und eine Exkursion zur EWE Testfeld in Huntorf vermitteln dazu praxisnahe Eindrücke. Darauf aufbauend verdeutlichen Fachvorträge, wie zum Beispiel Energiespeicher das Energiesystem intelligent stabilisieren oder wie sich Niedervolt-Batterien für effiziente Fahrzeug-Bordnetze nutzen lassen. Aus Sicht der Systemanalyse werden zudem Umweltwirkungen und Lebenszyklusanalysen ausgewertet. Zu Brennstoffzellen-Anwendungen thematisieren gleich mehrere Referentinnen und Referenten Einsatzmöglichkeiten unter anderem in Pkws oder für den maritimen Bereich.

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Die Teilnehmenden der 13. Niedersächsischen Summer School „Brennstoffzellen und Batterien“, die bis zum 23. September läuft. Foto: Summer School