Viel Platz zum Spielen, Toben und Entdecken

Die TU Clausthal und das Studentenwerk OstNiedersachsen haben gemeinsam die neue Großtagespflege „Uni-Luchse“ eröffnet.

Die neue Großtagespflege „Uni-Luchse“ hat im Mai im ökumenischen Studierendenwohnheim in der Graupenstraße 1 A ihren Betrieb aufgenommen. Für das Projekt sind zwei engagierte und erfahrene Kindertagespflegepersonen gewonnen worden, Bettina Droste-Bartram und Jasmin Langer. Das neue Angebot wird sehr gut angenommen. Vielen Familien, die auf Wartelisten der anderen Einrichtungen des Studentenwerks und der TU Clausthal standen, konnte nun ein Kinderbetreuungsplatz angeboten werden. Nach einem Jahr intensiver Umbauarbeiten ist auf rund 120 Quadratmetern eine moderne, gut ausgestattete Einrichtung entstanden, die den Kindern viel Platz zum Spielen, Toben und Entdecken bietet.

In Clausthal-Zellerfeld gibt es nun drei Einrichtungen, die ihre Plätze (insbesondere) den Studierenden und Beschäftigten der TU Clausthal und des Studentenwerks OstNiedersachsen zur Verfügung stellen: die Uni-Mäuse der TU Clausthal, die Uni Nanny vom Studentenwerk OstNiedersachsen und die gemeinsame Einrichtung Uni-Luchse. „Uns liegt es sehr am Herzen, Studierenden mit Kindern das Studium und den Alltag zu erleichtern. Mit den Uni-Luchsen schließen das Studentenwerk und die TU Clausthal eine Lücke in der Kinderbetreuung der unter Dreijährigen und bauen auf diesem Feld die langjährige gute Kooperation weiter aus. Außerdem stärken wir durch das neue Angebot den Studienstandort Clausthal-Zellerfeld“, sagt Cord von Frieling, stellvertretender Geschäftsführer des Studentenwerks OstNiedersachsen und Abteilungsleitung Kitas. Das Studentenwerk hat im Bereich der Kinderbetreuung viel Erfahrung: An vier von zehn Standorten betreibt es insgesamt sechs Kitas, zum Teil mit flexiblen Ergänzungsangeboten.

Ergebnisse einer Umfrage aufgegriffen

Die Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit Familienaufgaben ist für die TU Clausthal selbstverständlich und ein wichtiges Anliegen. Gerade die gesicherte Kinderbetreuung ist ein entscheidender Faktor, um die Vereinbarkeit zu verwirklichen. Um zu überprüfen, wie sich die Kinderbetreuungssituation bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Studierenden der Universität darstellt, gab es im Sommer 2019 eine Umfrage. Dabei wurde festgestellt, dass es an Kinderbetreuungsangeboten im U3-Bereich (Alter von null bis drei Jahren) mangelt. Weiterhin gaben die Befragten an, dass eine Ausweitung der Kita-Öffnungszeiten, eine Schulkinderbetreuung sowie zusätzliche Ferienbetreuung und ein flexibles Betreuungsangebot gewünscht werden. „Mit diesem Schritt haben wir die Ergebnisse der Umfrage aufgegriffen und die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder bedarfsgerecht weiterentwickelt. Das Angebot einer flexiblen Kinderbetreuung wird in das Konzept der Uni-Luchse aufgenommen“, sagt Professorin Heike Schenk-Mathes, Vizepräsidentin für Gleichstellung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Da aufgrund der Covid-19-Pandemie keine Eröffnungsfeier stattfinden konnte, ist ein Video gedreht worden, um die neue Großtagespflege vorzustellen. Das feierliche Durchtrennen des roten Bandes zur Eröffnung haben sich Professorin Heike Schenk-Mathes und Cord von Frieling jedoch nicht nehmen lassen. Bei dem Termin wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Studentenwerk und der TU Clausthal mit einem Vertrag über die erweiterte Kooperation besiegelt.

Video über die Einrichtung „Uni-Luchse“

Das Video kann auf der Internetseite des Familienservice der TU Clausthal angeschaut werden, auf der auch weitere Informationen zur Großtagespflege „Uni-Luchse“ zu finden sind.

 

Kontakt:
TU Clausthal
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 5323 72-3904
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Professorin Heike Schenk-Mathes, Vizepräsidentin für Gleichstellung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der TU Clausthal, und Cord von Frieling, stellvertretender Geschäftsführer des Studentenwerks OstNiedersachsen, bei der Eröffnung der neuen Einrichtung für Kinder. Daneben haben beide Seiten einen Kooperationsvertrag unterschrieben (siehe auch Bilder unten). Fotos: Tatjana Methfessel